Geschichtsverbund Thüringen
Arbeitsgemeinschaft zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gera? Hier ist Gera!

Am 6. Mai 2017 veranstaltet die Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. gemeinsam mit der Stiftung Ettersberg die Tagung „Gera? Hier ist Gera!“ zur Zeitgeschichte und den Perspektiven der Stadt. Von 9.00 bis 17.30 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, ins Kultur- und Kongresszentrum zu kommen. Zu vier Themenschwerpunkten und einer abschließenden Podiumsdiskussion haben sich die Veranstalter spannende Experten, Zeitzeugen und Wissenschaftler eingeladen.

 

Gera erlebte einen rasanten Wandel: noch in den 1920er Jahren eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands, wird sie in der DDR zur sozialistischen Bezirksstadt umgebaut und versucht nach der Wiedervereinigung 1990 einen Neuanfang. Zwischen Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Relevanzverlust sucht die Stadt heute nach Anknüpfungspunkten, um ihre eigene Identität wieder zu erlangen. Gera als sozialistische Großstadt, ihre Städtebaupolitik und Architektur, ihre Großbetriebe und Umwelt sowie der revolutionäre Bruch von 1989 – diese Themen möchten wir gemeinsam mit Experten und Publikum diskutieren.

 

Alle Programmpunkte können einzeln besucht werden. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Der Eintritt ist frei.

 

Eine Veranstaltung der Stiftung Ettersberg und der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V., in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stadt Gera. Unterstützt von der Sparkasse Gera-Greiz.

 

Programm und weitere Informationen? Hier entlang:

Gera? Hier ist Gera!